Beherzt beim Umundu Markt der Utopien

Beherzt beim Umundu Markt der Utopien

Wunderbare Gespräche über die Welt, Gott, Wer-ist-dieser-Micha?, Nachhaltigkeit und Rasen-mähen beim Umundu Markt der Utopien/ street food festival Dresden am 23. Juni 2019. Hand aufs Schöpferherz und nicht vergessen: Säe Frieden und jäte ihm nach!

Micha bei der evangelischen Allianz Dresden

Micha bei der evangelischen Allianz Dresden

In den vergangenen Jahren waren wir in vielen Dresdner Gemeinden unterwegs, haben Micha-Gottesdienste mit ausgestaltet, Jungendstunden belebt und sind mit verschiedensten Leuten in Workshops ins Gespräch gekommen über Gerechtigkeit, Gottes grandiose Schöpfung und unsere Rolle darin. Es ist ein Segen mit so zahlreich wunderbaren Menschen in Kontakt zu kommen und unsere Beziehungen zu den Gemeinden immer weiter vertiefen zu können.

Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir als Micha Dresden als Arbeitskreis der evangelischen Allianz Dresden aufgenommen wurden!

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Unser-Micha-Jahr 2018

Unser-Micha-Jahr 2018

Vernetzungstreffen – Einfach Leben, Nachfolge in der Konsumgesellschaft:

Mitte April fand das diesjährige deutschlandweite Micha-Vernetzungstreffen der Lokalgruppen in Dresden statt. Mit über 120 Teilnehmenden waren wir für ein Wochenende zu Gast in der FeG Dresden. Gemeinsam haben wir uns auf die Suche begeben, wie wir Jesus in der Konsumgesellschaft nachfolgen können. Mit Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft gab es eine lebhafte Podiumsdiskussion am Freitagabend. Der Samstag stand unter dem Zeichen des gegenseitigen Austausches. In einer bunten Vielfalt von Workshops konnten wir Neues erfahren und Ideen entwickeln für ein verändertes Handeln im täglichen Leben. Abgerundet wurde dies durch Zeiten von Anbetung und Besinnung und abschließend durch den gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag mit der FeG und theologischem Impuls von Thomas Weißenborn. Wir Dresdner Michas waren gleichzeitig glücklich und erschöpft, dass wir z.B. durch veganes Catering und Upcycling-Dekoration inspirierende Gastgeber sein konnten. Dankbar für offene Türen und die vielen helfenden Hände schauen wir gern auf dieses farbenprächtige Bild des Wochenendes zurück. Nun haben wir den Staffelstab weitergegeben an die Lokalgruppe in Oldenburg, wo 2019 vom 17.- 19. Mai das nächste Vernetzungstreffen stattfinden wird.

Die Frage, „What Would Jesus do?“ müssen wir uns also auch beim Einkaufen und Konsumieren stellen.

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Im GESPRÄCH mit PolitikerInnen

Im GESPRÄCH mit PolitikerInnen

Diese Woche mit Katja Kipping (Die Linke)

„Die Armen haben sonst keine Lobby“, so wahrgenommen zu werden ermutigt uns für diese Menschen weiter unsere Stimme zu erheben. Wir können von einem Werte-vollen Austausch über Wünsche „für eine Gesellschaft frei von Armut und der Freiheit anders sein zu können“ und dem „Fehlen von Verantwortlichkeiten für die Umsetzung einer Nachhaltigen Politik“ berichten.

Die Frage ,Was macht dich lebendig?`  sollten wir uns wohl öfter selbst stellen um zu schauen ob der Kompass unseres Denkens und die Nutzung unserer Zeitressourcen auf ein zukunftsfähiges Leben im Miteinander ausgerichtet ist.

Veränderung ist ständig. Die Frage wie wir diese mitgestalten wollen beantworten wir jeden Tag durch unsere Entscheidungen.

gespräch kipping

„Es ist dir gesagt, Mensch, was Gut ist und was Gott von dir erwartet: Gerechtigkeit üben, Gemeinschaftssinn lieben und aufmerksam mitgehen mit deinem Gott.“ Micha 6,8

Walk for freedom- ein starkes Zeichen gegen Sklaverei!

Walk for freedom- ein starkes Zeichen gegen Sklaverei!

Schweigemarsch-fuer-Opfer-von-Sklaverei_big_teaser_articleMit einem Schweigemarsch durch die Prager Straße zur Frauenkirche, haben wir am Samstag (20.10.) auf Menschenhandel und Ausbeutung von Menschen aufmerksam gemacht. In schwarz gekleidet liefen über 150 Leute langsam durch die Straße. Deutlich sollte vor allem werden, dass Sklaverei kein Problem der Vergangenheit ist, sondern auch heute noch existiert: weltweilt sind Millionen Menschen heute Sklaven. Außerdem ist Menschenhandel nichts, was irgendwo weit weg von uns geschieht, sondern auch hier in Deutschland stattfindet, sogar vor der eigenen Haustür.

Wir wollen, dass sich das ändert! Dafür sind wir gelaufen!

Ausgehend von der Organisation A21 liefen weltweilt in vielen Städten Menschen mit uns, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. In Dresden veranstaltete die Evangelische Allianz diesen Marsch. Menschen aus verschiedenen Gemeinden in Dresden liefen mit. Auch wir als Micha waren dabei!

Nächstes Jahr wird der Schweigemarsch am 19.10.19 stattfinden.

Walk for FREEDOM

Walk for FREEDOM

Heute gibt es weltweit Millionen von Sklaven. Weniger als 1% der Opfer werden je gerettet, weniger als 1% der Menschenhändler verurteilt.

Wir glauben, dass jeder Schritt, den wir lokal machen, global Spuren hinterlässt: Jeder gespendete Euro, jedes Poster, jede Person, die dadurch auf das Thema Menschenhandel aufmerksam wurde, bringen uns dem globalen Ziel näher – eine Welt, in der jeder in Freiheit lebt.

20.10.2018: Walk for FREEDOM in Dresden

Treffpunkt ist am 20. Oktober hinter dem Bahnhof am Wiener Platz ab 14:30 Uhr.

Der Schweigemarsch geht in einer einzigen Reihe hintereinander. Wir bitten alle Teilnehmer, sich komplett schwarz zu kleiden.  

Wenn du Fragen zu diesem Walk hast melde dich bei uns: WalkForFreedomDresden@posteo.de.

‮ ‭‬‫‪‏‎ ‍‌

Um 15:00 Uhr starten wir gemeinsam. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 

https://www.facebook.com/events/704261329930540/

Schritt für Schritt lokal aufmerksam machen, denn eine globale Veränderung zu einem Leben in Freiheit für jeden Menschen ist gemeinsam möglich!

Klima und Kirche – Vernetzungstreffen „Nachhaltige Gemeinde leben“

Klima und Kirche – Vernetzungstreffen „Nachhaltige Gemeinde leben“

Micha Dresden und das Ökumenische Informationszentrum Dresden laden ein zum

Vernetzungstreffen im Herbst
18. September 2018, 18:30 Uhr

Alle Kirchgemeindemitglieder, die sich für ökofairen Einkauf und mehr Umweltbewusstsein in ihrer Gemeinde einsetzen (wollen), sind herzlich willkommen zum Kennenlernen und Austausch von Ideen.

Und auch inhaltlich wird es spannend:

Christine Müller von der Arbeitsstelle Eine Welt der Ev.-Luth. Landeskirche erklärt, warum ihr als Christin der Klimawandel nicht egal ist und stellt uns den Klimapilgerweg vor. Außerdem geben wir Informationen zum Energiesparen und zu Stromanbietern für Kirchgemeinden. Und ein gemeinsames Abendessen.

Kosten: keine; Spenden gern 😉

Spontane sind immer gern willkommen – über eine kurze Anmeldung an nagel@infozentrum-dresden.de würden wir uns dennoch freuen!

Termin: Dienstag, 18. September 2018, 18:30 Uhr
Ort: ÖIZ, Kreuzstraße 7, Raum Sophia

Es freuen sich auf Euch und Eure Anregungen: Georg Claus und Claudia Eifler (Micha-Initiative) sowie Silke Pohl und Anna Groschwitz (ÖIZ)

https://www.facebook.com/events/328520174378825/

Zukunftsplausch – Political Running Dinner

Zukunftsplausch – Political Running Dinner

In Dresdens Küchen köchelt so einiges. Neben leckeren Zutaten für ein Abendmenü in drei Gängen garen auch Ideen, wie wir inspirierende Geschichten eines gelingenden Wandels schreiben können. Doch was kann ich schon verändern im System? Das können doch nur die da oben?!
Beim Running Dinner trefft ihr auf NachbarnInnen und PolitikerInnen um euch gemeinsam utopische Gedanken zu einer global gerechten und zukunftsfähigen Welt zu machen.

So funktioniert`s:
KochpartnerIn suchen und anmelden! Als Zweier-Team bereitet ihr einen Essens-Gang für 4 weitere Gäste vor. Die anderen Speisen genießt ihr in fremden Küchen mit spannenden Gastgebern. Zu jedem Gang wird die Tischbesetzung neu gemischt. Weitere Details und eure persönliche Dinner Route gibt’s dann per E-Mail.

Anmeldung:
– per Mail bei: micha-initiative-dresden@gmx.net
– als Zweier Team
– bitte mit Angabe von Name, Adresse, Notfallnummer, Ernährungsbesonderheiten (Allergien, vegan, etc.)*

*Die Daten benötigen wir für eine Reibungsfreie Routenplanung und verwenden sie ausschließlich für die Organisation der Veranstaltung.

 

Lebendige Traditionen

Lebendige Traditionen

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“ (Gustav Mahler, deutscher Komponist (1860-1911))

Was heißt das für uns?  – Statement zum StadtGottesdient:

Mich begeistert Gottes Liebe für diese Welt im allerkleinsten Detail. Das sehe ich vor allem an seiner faszinierenden Schöpfung, der Unterschiedlichkeit und dem komplexen Zusammenspiel in allem was lebt und wächst. Ich bewundere die einzigartige Schönheit der Natur auf allen Teilen der Erde, die ich so gern bereise.

Vor allem begeistert mich diese Vielfältigkeit auch unter uns Menschen.

Da steckt Jesus mich mit seinem liebenden Blick auf die Menschen immer wieder neu an, wie er uns in unseren Bedürfnissen begegnet. Er sieht jeden Einzelnen, nimmt wahr was uns bewegt und verändert dort Umstände wo Unrecht geschieht.
Gott ergreift Partei gerade für die Unterdrückten, Benachteiligten und Leidenden.

Seine für mich wichtigste Aufforderung: „den Herrn deinen Gott lieben und deinen Mitmenschen wie dich selbst“, möchte ich als lebendige Tradition leben. Das bedeutet im Alltag für mich, in unserer globalen Welt nicht nur zu fragen wer denn mein Nächster ist, sondern heraus zu finden: Wie kann ich zum Nächsten werden, das heißt wo habe ich die Möglichkeit zu helfen, zu verändern?

Ich stehe heute weltweit mit Menschen in Beziehung, mit dem Plantagenarbeiter in Peru, der meine Bananen erntet oder mit der Näherin in Kambodscha, die meinen Pullover näht. Mein Handeln hat immer Auswirkungen auf Menschen. Deshalb möchte ich auch auf diese Entfernung den Menschen zur Nächsten werden und meine Möglichkeiten ergreifen Gottes Gerechtigkeit zu leben. Zum Beispiel:  fair gehandelte Lebensmittel zu essen und wenn ich neue Kleidung kaufe, dann welche, die unter: menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wurden.

Das heißt ich hinterfrage mein alltägliches Handeln ob es im Einklang mit Gottes Sichtweise auf diese Menschen, auf diese Welt ist?  Was steht mir zu? Wie viel Ressourcen darf ich verbrauchen ohne die Erde aus dem Gleichgewicht zu bringen?  Was brauche ich überhaupt um das Faszinierende in dieser Schöpfung zu erleben?

Für was brennt dein Herz?

stadtgodi

 

 

Buen Vivir – Konzertlesung

Buen Vivir – Konzertlesung

Buen Vivir – das Gute Leben.
Konzertlesung mit Alberto Acosta und Grupo Sal

Buen Vivir – Das gute Leben. – Wie kann das aussehen?

Alberto Acosta erzählt von diesem Konzept, wie er es in der ecuadorianischen Verfassung verankert hat und welche Chancen sich daraus für unsere westliche wachstumsbedrängte Welt ergeben.

Musikalisch Umrahmt mit flotten Rhythmen von Grupo Sal.

Wann: 19.6.2018, 19.00 Uhr
Wo: St. Pauli Ruine Dresden
Wer: Eine Kooperation vom Kirchenbezirk Dresden Mitte, dem ÖIZ mit dem Projekt anders wachsen, der Bunten Kirche Neustadt, mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Karten: nach Selbsteinschätzung: 15,- Euro, 10,- Euro und 5,-Euro, ab Mitte Mai erhältlich in der Bunten Kirche Neustadt, der Konzertkasse im Haus an der Kreuzkirche oder dann an der Abendkasse

weitere Informationen:
https://www.anders-wachsen.de/de/33/p1/veranstaltungen.html/212/

 

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