AuĂerdem wird es noch kostenfreie Waffeln fĂŒr Tauschinteressierte geben. Es kann gerne fleiĂig nicht mehr benötigte Kleidung mitgebracht und wenn gewollt auch wieder mitgenommen werden. Vielleicht findet ihr ja euer nĂ€chste LieblingsstĂŒck.
Alles an Kleidung was ĂŒbrig bleibt wird gespendet.
Der Stadtrat erklĂ€rte Klimaschutz 2020 zur âhöchsten PrioritĂ€tâ fĂŒr Dresden. Doch jetzt wird das neue Klimaschutzkonzept verschleppt â es droht sogar die Ablehnung. Auch die Wahl des Klimabeirats wird wiederholt vertagt. Schlimmer noch: Mit einer SatzungsĂ€nderung könnte der Beirat ganz gestrichen werden. Gleichzeitig stehen drastische KĂŒrzungen im ĂPNV bevor â ein Schlag gegen die MobilitĂ€tswende. Gemeinsam mit vielen anderen Dresdner Initiativen rufen wir den neu gewĂ€hlten Stadtrat auf, im Klimaschutz nicht umzukehren! Wir fordern: – Sofortige Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts! – ZĂŒgige Wahl des Klimabeirats! – Keine KĂŒrzungen im ĂPNV! Klimaschutz ist notwendig fĂŒr eine stabile wirtschaftliche Entwicklung in Dresden. Er ist keine Ideologie, sondern ein Gebot der Vernunft. Weitere Infos gibt es hier: www.dresdenzero.de/petition Petition unterzeichnen (bis 28.01.2025)
Wir wurden als Micha Dresden fĂŒr einen Programmbeitrag von MDR Kultur interviewt. Es ging um den Konziliareren Prozess und seine Aus- und Nachwirkungen. Im Zuge des Prozesses fand auch vor 35 Jahren in Dresden ein Treffen statt. Die Stimmen von zwei Dresdner Michas könnt ihr hier im Interview nachhören.
Am 8. Juli 2024 hat das BMZ zur Dialogveranstaltung „Ungleichheit ĂŒberwinden – Zivilgesellschaft stĂ€rken“ im alten Schlachthof in Dresden eingeladen. Diese Veranstaltung war die Zweite im Zuge der neuen Strategie fĂŒr Arbeit mit der Zivilgesellschaft des BMZ unter der FĂŒhrung von Svenja Schulze als Ministerin. Im Laufe des Jahres werden noch drei weitere folgen. Als Vertretung fĂŒr Micha Dresden durfte ich auch dabei sein.
Einstieg
Der Abend begann mit einem Rollenspiel zum Einstieg welches mit âLNOB-Rollenspielâ in der Agenda betitelt war. Jeder Teilnehmer schlĂŒpfte dabei in die Rolle welche ihm bei Beginn der Veranstaltung durch eine Karte zugeordnet wurden. Es wurden Fragen formuliert bei denen sich die ökonomisch und sozial besser gestellten Rollen nach vorne bewegten und die anderen zurĂŒckblieben. Um als Einstieg zu sehen, dass man in der bewegenden Rolle die Personen hinter sich schnell aus den Augen verliert und auf die besser gestellten vor einem blickt war dies ein gelungener Einstieg.
Diskussion
Es folgte eine moderierte Diskussion mit Svenja Schulze und Willy Vetter vom ENS in welcher es um aktuelle entwicklungspolitische Ziele und AufklĂ€rungsarbeit vor Ort ging. In meinen Augen haben die beiden zwar nicht viel diskutiert, aber es war trotzdem interessant. Am meisten hĂ€ngengeblieben ist mir eine Aussage von Svenja Schulze in welcher Sie sagte, dass Sie vielleicht gegenĂŒber Kritikern stĂ€rker betonen solle, dass Entwicklungsarbeit nicht nur den PartnerlĂ€ndern, sondern auch Deutschland selbst helfen kann.
Die GesprĂ€che welche ich wĂ€hrend der Veranstaltung und auch im Nachhinein gefĂŒhrt habe machten fĂŒr mich deutlich, dass der Versuch einen Dialog mit der Zivilgesellschaft zu fĂŒhren leichter gesagt als getan ist. FĂŒr mein subjektives Empfinden waren ca. die HĂ€lfte der Teilnehmenden vom oder aus dem Dunstkreis des BMZ. Zum Beispiel von Engagement Global. Trotzdem konnte ich nach der Veranstaltung mit anderen NGOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen ins GesprĂ€ch kommen.
Kleiner Tipp: Beim Verfassen diese Beitrags habe ich mich etwas im Transparenzbereich des BMZ umgesehen und fand diese sehr interessant. Hier listet der BMZ die Ausgaben nicht nur nach LĂ€ndern, sondern auch nach SDG auf.
Wie steht es um den fairen Handel in Dresden? Wir waren Ende MĂ€rz beim Netzwerktreffen des BĂŒndnisses Dresden fair.wandeln im Dresdner Rathaus, um ĂŒber Entwicklungen im fairen Handel und einer nachhaltige Beschaffung der Landeshauptstadt zu informieren. Seit 2017 trĂ€gt die Stadt Dresden den Titel âFairtrade Townâ und konnte diesen Titel 2023 erfolgreich verlĂ€ngern. Der Einladung folgten Vertreter:innen aus den Bereichen Einzelhandel, Kultur, Kirchen, UniversitĂ€ten, Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und dem Dresdner Stadtrat.
Die breite Beteiligung zeigt: fairer Handel ist fĂŒr alle relevant. In vielen Dresdner Institutionen im Kulturbereich, den UniversitĂ€ten, und stĂ€dtischen Unternehmen wird faire und nachhaltige Beschaffung zunehmend zum Thema. Doch hier gibt es noch viel Luft nach oben, etwa bei Arbeitskleidung, SportbĂ€llen oder nachhaltigem Catering zu öffentlichen Veranstaltungen. Doch es ist motivierend zu sehen, das fairer Handel in vielen Bereichen eine Rolle spielt. Habt ihr z. B. schon den Fairomaten in der SLUB entdeckt?
Das Thema nachhaltige Beschaffung steht nicht nur in Dresden auf der Tagesordnung. Die sĂ€chsische Landesregierung hat vor kurzem einen Entwurf fĂŒr die Novellierung des sĂ€chsischen Vergabegesetzes vorgelegt. Die Allianz SACHSEN KAUFT FAIR setzt sich fĂŒr die BerĂŒcksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien bei dem Einkauf von Landes- und Kommunalverwaltungen, Kirchgemeinden und kirchlichen Einrichtungen ebenso wie öffentlichen Institutionen und staatlichen Unternehmen in Sachsen ein.
Wir Michas sind seit 2016 Teil des BĂŒndnis Dresden fair.wandeln. Wir setzen uns dafĂŒr ein, den fairen Handel und nachhaltigen Konsum auf lokaler Ebene zu fördern. So wurde neben fairem Stadtkaffee und fairer Stadtschokolade gemeinsam mit anderen Initiativen auch der Dresdner Nachhaltigkeitsstadtplan Dresden FairPlant ins Leben gerufen.
Bald ist es so weit – das Micha Vernetzungstreffen 2024 steht vor der TĂŒr. Wir hoffen, du hast dir den Termin schon im Kalender markiert. Vom 24. bis zum 26. Mai erwartet dich ein buntes, inspirierendes und ermutigendes Wochenende.
Wir zeigen am Donnerstag, den 18.01.24, 19 Uhr den Spielfilm âMade in Bangladeshâ.
Er erzÀhlt die Geschichte einer jungen Textilarbeiterin aus Dhaka, der es gelingt, sich gegen Diskriminierung und vielfÀltige WiderstÀnde durchzusetzen.
Bangladesch ist nach China der zweitgröĂte Textilexporteur weltweit. Vier Millionen Menschen, darunter ca. 80 % Frauen, arbeiten in den 7000 Fabriken des Landes zu den niedrigsten Löhnen weltweit.
Im Anschluss sprechen wir mit Fabienne Winkler (ENS e.V.) und Georg ClauĂ (Micha Lokalgruppe Dresden), deren Organisationen beide auch die Initiative âLieferkettengesetzâ unterstĂŒtzen, ĂŒber die Arbeitsbedingungen in der weltweiten Modeindustrie und wie wir uns fĂŒr eine Verbesserung dieser einsetzen können.
Der Film ist in Originalsprache und hat deutsche Untertitel. Geeignet ab 14 Jahren.
Ort:
Filmgalerie Dresden Altenberger Str. 26 01277 Dresden